Solange wir gesund sind, können wir die Quarantäne nutzen, um unser kreatives Potenzial zu stimulieren. Wir nennen es #CREAntäne!

Corona wirkt sich auf jeden von uns anders aus. Einige berichten von Entschleunigung, freuen sich darüber, dass sie mehr Zeit haben und beispielsweise bei Spaziergängen viel mehr wahrnehmen, was sich alles so im Frühjahr in der Natur tut. Andere wiederum sind viel stärker belastet als vor dem sogenannten Lockdown. Dazu gehören selbstverständlich all die wunderbaren Plegekräfte und Ärzt/Innen, die sich in Krankenhäusern, Praxen und Pflegeheimen um kranke Menschen kümmern und das häufig über die Grenzen der persönlichen Belastbarkeit hinaus. Auch diejenigen, die ihren Job im Home-office machen und gleichzeitig ihre Kinder beschulen müssen, fühlen sich teilweise überfordert. So verlangt uns die Zeit der #creantäne viel ab, Mehrbelastung und Verzicht. Und sicherlich haben einige von Euch das Gefühl, selbst dabei zu kurz zu kommen.

Und jetzt schreiben da die Leute von Crea Germany einen Beitrag über Achtsamkeit. Ist ja toll. Wann soll man das denn noch machen? Wenn Ihr so denkt, solltet Ihr Euch trotzdem motivieren, weiter zu lesen. Vielleicht habt ihr auch noch nichts über Achtsamkeit, oder ‘mindfulness’, wie es im englischsprachigen Raum genannt wird, gehört.

Insbesondere, wenn Ihr Euch überlastet, überfordert und gestresst fühlt, oder wenn Ihr das Gefühl habt, dass Euch Eure Emotionen, und dabei besonders die negativen wie Angst, Traurigkeit oder Ärger, belasten, könnte das Üben von Achtsamkeit Euch dabei helfen, wieder ein bisschen zu Euch zu kommen.

“Achtsamkeit ist die Bewusstheit, die entsteht, indem wir im gegenwärtigen Moment absichtlich und ohne zu urteilen aufmerksam sind.”  (Jon Kabat-Zinn)  

Das Zitat von Jon Kabat-Zinn beschreibt sehr gut, worum es bei Achtsamkeit geht. Es geht  darum, ganz bewusst und mit Absicht im jetzigen Moment zu sein. Wie macht man das? Nun, man nimmt in diesem Moment bewusst drei Ebenen wahr. 

Was fühle ich körperlich? Was fühle ich emotional? und Welche Gedanken habe ich? 

So weit so gut. Ein wesentlicher Aspekt von Achtsamkeit ist aber, dies ohne Wertung zu tun. Und genau das ist es, was regelmässige Übung verlangt. Wir sind so darauf konditioniert, ständig viele Entscheidungen zu treffen und Dinge, Sachverhalte usw. zu bewerten, dass es uns sehr schwer fällt, Dinge einfach so wahrzunehmen ohne zu bewerten. 

Und es geht darum, den Autopiloten bei unseren Handlungen abzustellen und das Bewusstsein zu aktivieren. Eine klassische Übung ist zum Beispiel, ganz bewusst Zähne zu putzen, und dabei nur das Zähneputzen wahrzunehmen und an nichts anderes zu denken.

Hier nun unsere Liste mit Links zu Achtsamkeit:

  • Gert Scobel hat auch einige Youtube Videos zu Achtsamkeit gemacht. 
  • Wer sich mit Achtsamkeitsübungen beschäftigt, stößt über kurz oder lang auf den sogenannten Bodyscan. Hier in einer Anleitung der AOK Rheinland. 
  • Ein paar Tipps zu Achtsamkeit im Alltag gibt es hier.

Hier ein paar Apps zu Achtsamkeit:

Es gibt viele Apps, mit denen Meditieren lernen und üben kann.

Die Klassiker sind Headspace und Calm. 7Mind Meditation & Achtsamkeit ist eine deutsche Alternative. Daneben gibt es noch viele andere, wie Buddhify oder Stop, Breathe & Think.

Statt Meditation geht auch bestimmte Musik zum Abschalten wie beispielsweise Binaural Beats. Davon gibt es viel Auswahl auf Spotify, auch nach Themen wie z.B. Stress Relief


… und natürlich gibt es noch viel mehr. Wenn Ihr noch weitere Links, Ideen oder Feedback habt, schickt sie uns gern über Instagram oder Twitter unter #CREAntäne.

Donnerstag gibt es einen neuen #CREAntäne Blogpost.

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