Solange wir gesund sind, können wir die Quarantäne nutzen, um unser kreatives Potenzial zu stimulieren. Wir nennen es #CREAntäne!

Hier kommt also unsere dritte Sammlung zur Inspiration in der #CREAntäne. Diesmal rund um die Familie, denn…

Endlich haben wir Familienzeit! Doch diese Familienzeit unter Quarantäne ist etwas anders als sonst: Es ist nicht freiwillig. Wir können nicht raus. Und viele Eltern machen nebenbei noch Home Office. Jugendliche sind üblicherweise eher froh, wenn man sie in Ruhe lässt, und sind ggf. mit Home School beschäftigt. Kita- und Grundschulkindern kann allerdings schnell die Decke auf den Kopf fallen. 

Quelle: Twitter

Da sehen wir nun zwei Herausforderungen: Wie können sich Kinder sinnvoll beschäftigen ohne Daddeln am Handy, ohne Dauerfernsehen und zugleich ohne Dauerbespaßung der Eltern?

Wie machen wir unsere Familienzeit also zur #CREAntäne?
Wir haben unsere Ideen und Gedanken dazu hier gesammelt. 


Der erste Schritt: Gemeinsam planen

Wir müssen Vorräte anlegen! Und zwar auch Vorräte von Ideen, wie wir uns beschäftigen können. Das kann die ganze Familie co-kreativ zusammen tun, egal ob groß oder klein.

Man macht es sich gemütlich und sammelt Ideen, z.B. in Kategorien: Bewegen, Spaß haben, Entspannen, Spielen, Kochen, Lernen… Je mehr Ideen, desto besser. (Ja, Ideen dürfen auch belohnt werden.) Man sammelt ein großes Ideenbuffet. Dieses Buffet sollte für alle sichtbar irgendwo hängen, damit man sich bei Langeweile bedienen kann. Jeden Tag sucht sich jeder/r die Ideen aus, mit denen er/sie sich den Tag verschönern will. Dabei kann man sich leichter als Familie organisieren, welche schönen Sachen man allein und welche gemeinsam macht. (Eine Chance auf Freiraum auf beiden Seiten).


Darüber hinaus hier noch ein paar Inspirationen von uns:

Spielen & Basteln

Natürlich hängt es beim Basteln davon ab, welches Material vorhanden ist und welches Alter die Kinder haben. Aber hier ist schon mal die erste Gelegenheit, kreativ zu werden: Es muss nicht immer exakt das perfekte Material sein, man kann auch mal improvisieren. Und vor allem gilt sowohl für Kinder als auch für Eltern: Das Tun zählt, nicht das Ergebnis, also bitte nicht perfektionistisch werden.

  • Wo wir doch alle so viel Klopapier kaufen, könnten die Kinder daraus prima eine Murmelbahn aus Papprollen bauen.
  • Erst basteln, dann sportlich werden: Mit einem Wurfspeer aus Ästen, oder indem Ihr Luftballons und Reis in Jonglierbälle verwandelt.
  • Bastelt ein Labyrinth (aus Lego, Knete, Schuhen o.a., je größer desto besser…) und dann pustet einen Wattebausch oder Tischtennisball dadurch.
  • Kinder werden Museumsgestalter: Es werden Bilder produziert, aufgehängt und Führungen veranstaltet. Gern kann das Museum einen Namen haben und Eintritt kosten.
  • Kinder werden Regisseur: Her mit dem LEGO® und einer App für Stop Motion Filme!
  • Oder die Kinder machen im Flur ein “Laserlabyrinth”, wobei der Laser aus Wolle, Faden oder Tape ist. Und dann mal schauen, wer in der Familie es am schnellsten dadurch schafft, ohne sich zu “verbrennen”. 
  • Es lebe das Online Shopping, denn deshalb haben wir bestimmt noch Kartons zuhause, die kreativ zu Puppenhäuser oder kleinen Datschen (je nach Größe) gemacht werden können!
  • Wer noch Printmedien hat, ist klar im Vorteil, wenn die Kleinen daraus große Collagen schneiden und kleben, um daran anschließend Geschichten zu erzählen.
  • Aus Papier und Bindfaden lassen sich großartige, sehr sehr lange Wimpelketten basteln, die man dann quer durch die Wohnung spannen kann.
  • Alte Marmeladengläsern macht man mit Farbe oder transparentem Papier zu wunderschönen Teelichtgläsern. 
  • Es braucht nur aufgeblasene Luftballons und “Schläger” (z.B. Fliegenklatschen oder zusammengerollte Zeitungen) und schon geht das Ballontennis-Turnier los! (Natürlich müssen die Kinder erstmal allein üben und sich warmspielen…)
  • Holt die Puzzle wieder raus! Nach jedem fertigen Puzzle gibt es eine Belohnung.
  • Ein letzter Tipp: Täglich veröffentlicht Quarantäne Kids einen Ideenpost. Mit wenig Material können Spielwelten gestaltet werden. 

Helfen

  • Ergreift die Chance und bringt dem Nachwuchs das Kochen bei! Oder wenigstens das Stulle schmieren…
  • Gibt es ältere Nachbarn im Haus, die Hilfe oder Beschäftigung (auf Distanz) brauchen? Wie großartig, dass kleine Menschen das nun herausfinden und sich nützlich machen können.
  • Der Hausputz wird zum Wettbewerb: Wer hat das ordentlichste Zimmer? Wer kann schon staubsaugen? Es ist immer gut, sich Bonuspunkte dazu zu verdienen.
  • Jetzt ist eine gute Gelegenheit, altmodisch zu werden und Verwandten und Freunden einen Brief oder ein Bild zu schicken. Die Ausrede “Keine Zeit” zählt ja nicht.    
  • Und Großeltern, die üblicherweise nicht mehr mit im Haus wohnen, können trotzdem die Kinder beschäftigen und ihnen etwas vorlesen, wenn sie digital dazu in der Lage sind.
  • “Beauty Salon@Home”: Natürlich können Kinder auch eine Quark-Honig-Maske anrühren und den Eltern Gurkenscheiben auf die Augen legen.

Musik

  • Nutzt die Kraft der Musik! Wir haben üblicherweise ja Auswahl an Musik, z. B. in Spotify: Sucht Eure Lieblingslieder, lernt die Texte. Welche Lie Was sind Lieblingslieder und welche Lieder haben wir in welchen besonderen Momenten gehört?)
  • Für alle, die bereits lesen können und Apps nutzen können: Es gibt letztere für lustige Karaoke-Abende zuhause!
  • Falls es Musikinstrumente im Haus gibt, sollte (evtl. mit Hilfe von Tutorials auf youtube) dringend die Chance genutzt werden, damit zu musizieren.

Lernen

Viele Schulen habe ihre Unterrichtsmaterialien ihren Schülerinnen und Schülern digital zur Verfügung gestellt. Nicht an allen Schulen und in allen Bundesländer hat dies auf Anhieb geklappt. 

Im Folgenden eine kleine Auswahl an lehrreichen Lernplattformen außerhalb von Schule: 

  • Auf dem Lebendigen Online Museum ist Geschichte spannend aufbereitet.
  • Das Deutsche Museum hat einen YouTube Kanal, einen Podcast und einiges mehr (für ältere Kinder).
  • Die ARD hat in ihrer Mediathek vielfältigen Lernstoff gebündelt. Aber auch andere Sender bieten Schule an, wenn die Schule zu ist. Einen Überblick über das sehr umfangreiche Angebot hat der NDR zusammengestellt.

Und natürlich verweisen wir gern auf unseren gestrigen #CREAntäne Post zu “Kunst in der #CREAntäne: Ideen für den virtuellen Kulturgenuss”. All die Museen, Konzerte etc. können sich auch Kinder anschauen.


… und natürlich gibt es noch viel mehr. Wenn Ihr noch Links und Ideen habt, die nicht in dieser Liste fehlen sollten, schickt sie uns gern über Instagram oder Twitter unter #CREAntäne.

Morgen gibt es einen neuen #CREAntäne Blogpost.

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